Endlich war es soweit
und es begann am 7. August um 18.30 Uhr unsere Reisezeit.
Llandrindod Wells sollte sein das Ziel
Und es hatten sich angemeldet der Musiker viel.

Mit auf der Fahrt waren auch dabei
Sibylle, Klaus und Resi vom Partnerschaftsförderverein der Mitglieder drei.
Sie wollten euch begleiten in dieses fremde Land,
das für viele von euch war unbekannt.

Bei 40° Außentemperaturen machten wir es uns im Bus bequem.
Mit der Klimaanlage reisten wir dennoch sehr angenehm.
Zur Einstimmung gab`s gleich Sekt und Lachskanapee,
so tat der Abschied aus der Heimat nicht so weh.

Bei Singen, Trinken, Kartenspiel ging im Bus los die Sause.
Erleichtern konnte man sich alle zwei Stunden bei der obligatorischen Pinkel-Pause.
Gesperrt war die Toilette am Bord.
Rosen wurden transportiert am stillen Ort.
Sie sollten schmücken den schönsten Bahnhof im ganzen Land:
Dollau Station genannt.

Im Bus herrschte keine Hungersnot,
denn Sibylle und Resi schmierten und belegten Schinken-, Salami- und auch Käsebrot.
Charmant servierte Birgit die Schnitten.
Zum Essen ließ sich niemand lange bitten.

Birgit ist die schlankste von den dreien
Und passte somit besser durch die Reihen.
Den Zocker-Tisch im vorderen Bereich überwand sie mit Routine
Wenn sie musste im hinteren Teil erreichen die Kaffeemaschine.

Vor dem Tunnel wurden wir kontrolliert,
danach lief alles wie geschmiert.
Gut in der Zeit erreichten wir Windsor Kastle am frühen Morgen
Und die Bus-Crew konnte für das Frühstück sorgen.

Fotos wurden gemacht vor dem Schloss.
Und so mancher anschließend das Frühstück sehr genoss.
Über die „Severn Bridge“ kam man nach Wales ohne Stau
Und der Himmel zeigte endlich sein helles Blau.

So sollte er auch bleiben als Rainer uns durch das Elan Valey chauffierte,
und so manche enge Stelle auf den schmalen Straßen und Brücken passierte.
Wildromantisch zeigte sich die Landschaft in der Seen Tal,
das Sibylle will besuchen jedes Mal.

Am Golfklub wurde unsere Verspätung von den Gasteltern nicht übel genommen.
Schließlich waren wir gesund und munter angekommen.
Mit Kaffee, Tee und Gebäck wurden wir empfangen,
anschließend sind wir mit den Gasteltern nach Hause gegangen.

Am Sonntag war „Tenby“ angesagt.
Dabei haben uns im Vorfeld Unsicherheiten über den Spielort geplagt.
Schließlich wurde die beste Lösung gefunden.
Auch wenn die Hinfahrt sich hinauszögerte über mehrere Stunden.

Eine gesperrte Brücke war unser Verhängnis
Und wir kamen mit dem Zeitplan in Bedrängnis.
Doch das Konzert konnte pünktlich beginnen
Und im Pfarrgarten viele begeisterte Zuhörer gewinnen.

Die Musik brachte den Sonnenschein
Und wir konnten mit dem Wetter zufrieden sein.
Die Vorträge waren super gelungen
Und am Schluss wurde noch das Badner Lied gesungen.

Es gab viel Zeit zum Bummeln in der Stadt,
die viele kleine Läden und Lokale hat.
Die Bootsfahrt auf dem Meer
gefiel den Teilnehmern sehr.

Manche wurden ganz schön nass,
doch sie hatten trotzdem ihren Spaß.
Seehunde und viele Vögel konnte man auf den Inseln sehen
Und man ließ sich den Wind um die Nase wehen.

Auf dem Rückweg genoss man Fisch oder Hähnchen mit Beilagen.
Über dieses Essen konnte man sich nicht beklagen.
Nachtisch und Kaffee gab es auch noch dazu
Dann hatte der Magen wieder Ruh.

Auf dem Rückweg wurde im Bus gesungen, erzählt und gelacht,
ich denke der erste Tag hat schon Spaß gemacht.
So mancher hat dann in seiner Familie noch einige Whikys getrunken
Und ist dann zufrieden in sein Bett gesunken.

Cardiff brachte unerwartete Überraschungen.
Trotzdem war der Ausflug gelungen.
Wegen Regens hat Rob zunächst den Auftritt am Millenium-Center auf den Nachmittag verschoben.
Für diese Entscheidung konnte man ihn nur loben.

Shoppen konnte man in Cardiff für zwei Stunden
Und es wurde sogar zur Einkehr ein Pub gefunden.
18 Sorten Bier konnten die Damen und Herren probieren.
Doch sie durften nicht die Kontrolle über die Menge verlieren.

Denn um 2 war der Auftritt angesagt
Und deshalb größte Beherrschung gefragt.
Resi hatte euch gewünscht strahlenden Sonnenschein
Und siehe da: bei den ersten Tönen traf er ein.

Auf dem großen Platz vor dem Gebäude war ein Kommen und Gehen
Und viele blieben zum zuhören sehen.
Ihnen gefiel die Spielweise der Grombacher sehr
Und einige tanzten sogar auf dem Platz nicht weit vom Meer.

Doch nicht genug der Aufregung.
Das Orchester wurde evakuiert wegen Bombendrohung.
Eine Tasche stand im Foyer ohne Aufsicht.
Das rief die Polizei in die Pflicht.

Doch die Musiker ließen sich nicht aus der Ruhe bringen
Und ließen an anderer Stelle ihren tollen Sound erklingen.
Gerne wäre man nach dem Auftritt noch geblieben
Und hätte sich am Meeresufer die Zeit vertrieben.

Doch am Abend sollte das Konzert in der Kirche sein.
Deshalb fuhr man gleich wieder heim.
Festlich und gediegen sollte der Abend in der Kirche sein
Deshalb schlüpfte man in schwarze Hosen und weiße Hemden rein.

Die Sollisten begeisterten durch ihr Können.
Man muss sich so einen Ohrenschmaus einfach gönnen.
Dominik moderierte mit sympathischer Ausstrahlung und frischem Mut
Und man verstand seine Worte wirklich gut.

Dirigent Edgar Dörner führte souverän die gespielten Stücke im vollbesetzten Gotteshaus.
Und zum Schluss gab es, wie zu erwarten, frenetischen Applaus.
Kein Wunder die Veranstaltung war sehr gut gelungen.
Natürlich wurde zu später Stunde noch das Badner Lied gesungen.

Beim kalten Buffet konnte man selbst gemachte Leckereien genießen.
Und sich danach mit Kuchen und Torten den Abend versüßen.
Beim Abschiedsfrühstück wurden Dankesreden geschwungen.
Alle empfanden den Aufenthalt als gelungen.

Rob lobte die Musiker über alle Maßen.
Auch die Gäste das Danken nicht vergaßen.
Von den Gasteltern sind alle gut aufgenommen worden.
Auch ihnen gebührt ein Orden.

Auf der Heimfahrt war der Himmel wieder blau.
Leider kamen wir vor London in einen Stau.
Für einen Aufenthalt dort reichte es nicht mehr.
Und wir bedauerten es sehr.

Doch einen Besuch in der Briten Hauptstadt ließen wir uns nicht entgehen.
Denn wir wollten die Sehenswürdigkeiten dieser Metropole sehen.
Mit viel Kenntnis und Sachverstand führte uns Klaus durch die Millionen-Stadt
Die so allerhand zu bieten hat.

Buckingham- und Kensington Palast waren dabei.
Nicht zu vergessen: das „London Eye“.
Er erzählte vom, in Rum eingelegten, „Lord Nelson“
Und erwähnte Boris Beckers Besenkammer-Sudelei im Hotel Hilton.

In Dover hätten wir fast versäumt des Kanals Überquerung.
Zu unserem Glück hatte die Fähre auch Verspätung.
So konnten wir unsere Fahrt fortsetzen zur rechten Zeit.
Doch unsere Reise war noch weit.

Dank vieler Helfer klappte die Verpflegung weiter wie geschmiert
Und es wurden, bis alle satt waren, Kuchen und Brote serviert.
Vorbei geht nun mit dem Musikverein Grombach eine wunderschöne Reise.
Ihr habt euch präsentiert auf ganz besondere Weise.

Die Auftritte waren alle gelungen
Und oft wurde das Badner Lied gesungen.
Das Miteinander von Jung und Alt war stets harmonisch und entspannt.
Streit und schlechte Laune hatte man während dieser Zeit einfach verbannt.

Solche musikalischen Botschafter unserer Stadt können sich in unseren Partnerstädten immer sehen lassen.
Wir werden versuchen eurer Konzerte nicht zu verpassen.

Auch unser Busfahrer Dream-Team hat uns sicher chauffiert
Und es ist wie immer nicht passiert.
Froh sollte sein der Bus-Hofmann,
dass er auf euch zählen kann.

Nachdem die Temperaturen in Wales waren sehr angenehm, kehren wir wieder heim in die Hitze
Und werden die nächsten Tage wieder schwitze.
Daheim wird uns einholen der Alltagstrott
Und man möchte am liebsten gleich wieder fort.

Wir vom Partnerschaftsförderverein
werden jedenfalls gerne mit euch wieder auf Reisen sein.
Bald werden wir uns verabschieden.
Ich hoffe, ihr wart mit uns zufrieden.

Uns hat es mit Euch jedenfalls viel Spaß gemacht.
Wir haben eure Musik genossen und auch viel gelacht
So muss eine Reise sein,
dann kann man getrost wieder kehren heim.

Goobye auf Wiedersehen
Mit euch war´s einfach schön.

Gedicht von Theresia Kühne, Mitglied des Partnerschaftsfördervereins
über die Wales Fahrt des Musikverein Grombach und des Partnerschaftsfördervereins von Bad Rappenau im August 2015